Biographie

Die Geigerin Catherine Manoukian wird für ihre natürliche Musikalität und phantasievollen Interpretationen auf großen Bühnen wie auch bei Kammermusikkonzerten oder Recitals gelobt. Als Gewinnerin des "Grand Prize" bei der Canadian Music Competition im Jahr 1994 gab sie ihr Orchesterdebüt mit der Vancouver Symphony im Alter von zwölf Jahren. Ihr außergewöhnliches Interesse sowohl für Philosophie als auch Musik führte sie zu einer wohldurchdachten Karriere mit internationalen Engagements und zahlreichen Aufnahmeprojekten.


Ihre Liste hochkarätiger musikalischer Partnerschaften enthält die Namen etlicher großer nordamerikanischer Orchester wie der Toronto Symphony, dem Boston Pops, der Calgary Philharmonic, dem Manitoba Chamber und CBC Radio Orchestras sowie der Tokyo Philharmonic, dem Osaka Century Orchestra, der Armenian Philharmonic, der Helsingborg Symphony, Norrköping Symphony und dem Turku Philharmonic Orchestra.

Als Solistin ist sie auf den wichtigsten Bühnen von New York, Washington D.C., Boston, Los Angeles, Toronto, Paris, Tokio und Osaka aufgetreten, als Kammermusikerin beim den Aspen, Caramoor und Newport International Festivals. Sie hat mit namhaften Dirigenten wie Mario Bernardi, Jukka-Pekka Saraste, Keith Lockhart, Roy Goodman, Peter Oundjian, Tomomi Nishimoto, Seikyo Kim und Stefan Solyom zusammengearbeitet.

Ihre große Freude an Aufnahmen und ihre unstillbare Repertoire-Neugier führten zu einer umfangreichen Diskographie. Im Jahr 1998 erschien das Album "Elegies and Rhapsodies", ihr Debüt-Recital. Es folgte 1999 "Chopin on Violin" mit Transkriptionen Chopinscher Werke. 2002 erschien "Lyricism", eine Zusammenstellung von Zugaben. Im Jahr 2006 wurde eine Einspielung mit Schostakowitschs a-Moll-Konzert sowie dem Konzert von Khatchaturian veröffentlicht, aufgenommen mit der Armenian Philharmonic unter Eduard Topchjan. 2010 brachte sie zusammen mit der Pianistin Xiayin Wang eine Gegenüberstellung der Sonaten von Franck und Strauss heraus.

Catherine Manoukians Interessengebiete gehen weit über das Violinspiel hinaus. So hat sie mehrere, auch weiterführende Abschlüsse in Geschichte und Philosophie an der Universität von Toronto gemacht, und ihre Doktorarbeit, vom kanadischen Social Sciences and Humanities Research Council gefördert, beschäftigt sich mit der Natur der Vernunft aus der dualen Perspektive von Philosophie und Neurowissenschaften. Ihr weiteres Interesse an philosophischer Ästhetik bildet die Brücke zwischen ihren akademischen Projekten und ihrer musikalischen Karriere.

Catherine Manoukian begann ihr Studium bei ihrem Vater und trat bereits im Alter von vier Jahren auf der Bühne auf. Von 1994 bis 2000 studierte sie bei der inzwischen verstorbenen Dorothy DeLay in New York City.

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