Biographie

Der Dresdner Kreuzchor hat nicht nur durch das Alter seines Bestehens – mittlerweile sind es 800 Jahre – eine große Tradition. Der Knabenchor gehört zu den weltweit führenden Ensembles dieser Art. Allein die Liste der ehemaligen Kruzianer durch die Jahrhunderte hinweg liest sich wie ein Who-is-Who der klassischen Musik. Große Sänger wie Theo Adam, Peter Schreier oder René Pape, Dirigenten wie Hartmut Haenchen oder Hansjörg Albrecht, die Komponisten Carl Heinrich und Johann Gottlieb Graun, Torsten Rasch oder Udo Zimmermann – um nur einige wenige zu nennen – waren Kruzianer. Die Ausbildung an der Kreuzschule und im Kreuzchor vereint die geistlich-liturgischen Aufgaben in der Kreuzkirche genauso wie rege Konzerttätigkeiten in Dresden, Deutschland und verstärkt international auf vielen Tourneen. Seit 1937 gibt es Tonaufnahmen von und mit dem Kreuzchor, maßgeblich beeinflusst von dem langjährigen Kreuzkantor und Komponisten Rudolf Mauersberger. Auch diese Tradition wird bis heute vom aktuellen Kantor Roderich Kreile fortgeführt und die Diskographie durch eine Vielzahl an Aufnahmen erweitert. Sie reicht von weihnachtlicher Musik wie Bachs Oratorium bis hin zu Volksliedern, geistlicher Musik und dem Brahms Requiem. Das Repertoire umfasst dabei Musik vom 16. Jahrhundert bis zur Gegenwart, von Heinrich Schütz bis zu Mikis Theodorakis. Als Kulturbotschafter für die Stadt Dresden und Deutschland ist das Ensemble damit in vielfacher Hinsicht Vorbild und Maßstab in der schulisch-musikalischen Ausbildung.

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