Biographie

Die Pianistin Mari Kodama hat sich durch ihr musikalisches Feingefühl und ihre herausragende Virtuosität am Klavier international einen Namen gemacht. Bei Auftritten in ganz Europa, den USA und Japan hat sie in unterschiedlichsten Programmen immer wieder ihren ganz persönlichen, einzigartigen Stil unter Beweis gestellt.

Höhepunkte ihrer bisherigen Konzerttätigkeit waren Auftritte beim Gulbenkian Orchestra in Lissabon, in Montréal, Singapur, Berlin, Osnabrück und Baden-Baden sowie ihre Konzerte beim Schleswig-Holstein Musik Festival mit einem Bach/Takemitsu-Programm. Mit den Bamberger Symphonikern, dem American Symphony Orchestra und den Wiener Symphonikern spielte sie Schonbergs Klavierkonzert. In Japan ist sie regelmäßiger Gast beim Tokyo Metropolitan Orchestra und beim Yomiuri Nippon Orchestra Tokio. In Los Angeles spielte sie einen äußerst erfolgreichen Beethoven-Sonaten-Zyklus, Rezitale gab sie außerdem in Japan, Spanien und Deutschland sowie in den USA.
In der Saison 2013/14 leitete sie im Rahmen des Bad Kissinger Sommers zum wiederholten Male die Bad Kissinger "Klangwerkstatt".


Mari Kodama ist Mitbegründerin des Kammermusik-Festivals Music Days at Forest Hill in San Francisco, eine Konzertreihe, die sie zusammen mit Kent Nagano ins Leben gerufen hat.

Mari Kodamas Repertoire reicht von Bach, Messiaen, Schoenberg und Benjamin zu Schumann und Schubert, aber auch neuerer Musik. So spielte sie beispielsweise beim kanadischen Orford Festival im Sommer 2010 die Uraufführung von Jorg Widmanns "Valse Bavaroise" und die kanadische Erstaufführung seiner "Humoresken", und 2012 in Monte Carlo die Uraufführung von Jean-Pascal Beintus' "Cinéma Rhapsodie" unter der Leitung von Kent Nagano.

1995 gab Mari Kodama ihr New Yorker Rezital-Debut in der Carnegie Hall. Gastauftritte bei renommierten Festivals umfassen unter anderem das Mostly Mozart, die Hollywood Bowl, das Ravinia und das Aspen Festival, Lockenhaus, Lyon, Montpellier, Salzburg, Aixen-Provence, Aldeburgh, Verbier und Evian zu hören. Sie spielte mit Orchestern wie den Berliner Philharmonikern, dem London Philharmonic und dem Philharmonia Orchestra, dem Halle Orchestra, dem NDR-Sinfonieorchester, dem Los Angeles Philharmonic, dem American Symphony Orchestra, und dem NHK Orchestra in Japan.

2013 wurden die letzten beiden Teile der Gesamtaufnahme der Klaviersonaten Beethovens veröffentlicht. Schon die ersten Aufnahmen wurden von der Presse hervorragend aufgenommen: Ihre "Appassionata" sei "noch feuriger als die Pollinis".

Desweiteren liegen ihre Einspielung der zweiten Klavierkonzerte von Chopin und Loewe mit dem Russischen Nationalorchester und Kent Nagano. Die Neueinspielung der Klavierkonzerte 4 und 5 komplettieren nun den Beethoven-Zyklus samt Tripel-Konzert.
Mari Kodama wurde in Osaka geboren und wuchs in Düsseldorf und Paris auf. Sie studierte bei Germaine Mounier und Kammermusik mit Geneviève Joy-Dutilleux, zudem arbeitete sie mit Tatiana Nikolaeva und Alfred Brendel zusammen.

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