Biographie

Midori Seiler, bayerisch-japanische Tochter zweier Pianisten, wuchs in Salzburg auf. Ihre musikalische Ausbildung führte sie weiter nach Basel, London und Berlin. Als Mitglied der Akademie für Alte Musik Berlin erlebte Midori den internationalen Durchbruch des Ensembles, ab 2005 bis 2014 auch am Konzertmeisterpult.


Seit 2016 ist sie die künstlerische Leiterin des BachCollektivs der Köthener Bachfesttage. Midori Seiler zählt zu den wenigen Spezialisten der historischen Aufführungspraxis, die sich in verschiedenen Epochen heimisch fühlen:
Barocke Violinkonzerte – wie als Solistin diverser Barockensembles (Tafelmusik Orchestra Toronto, Budapest Festival Orchestra) – gehören ebenso zu ihrem Repertoire wie die klassischen/romantischen Violinkonzerte von Mendelssohn und Beethoven in Zusammenarbeit mit Originalklangkörpern wie Anima Eterna, Akademie für Alte Musik und nicht zuletzt Concerto Köln. In den Jahren 2013-2016 leitete sie zusammen mit Jaap ter Linden die Hofmusikakademie der Schwetzinger SWR Festspiele.

Meisterkurse führten sie u. A. nach Zürich und Köln. Als Dozentin war sie in Brügge, Antwerpen, Weimar, Stuttgart, Innsbruck und Verona tätig. Nach einer Professur an der Universität Mozarteum Salzburg kehrte sie 2017 als Professorin an die Hochschule für Musik Franz Liszt in Weimar zurück. 2015 erhielt Midori Seiler den Sächsischen Mozartpreis, mit welchem "ihr verantwortungsvoll wahrgenommenes künstlerisches und pädagogisches Wirken um das Werk Wolfgang Amadé Mozarts" gewürdigt wurde.

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