Biographie

"...Für die Höhepunkte des Konzerts sorgte ganz zweifellos der spanische Oboist Ramón Ortega Quero. Ermanno Wolf-Ferraris Concertino 'Idillio' verwandelte er in eine intime Rhapsodie voller Ironie. Klangschön und großartig phrasiert auch das Oboenkonzert d-Moll des Italieners Alessandro Marcello." (DIE WELT)

Ramón Ortega Quero zählt in seinem Fach heute zu den weltweit gefragtesten Instrumentalisten. Am Konservatorium seiner Heimatstadt Granada erhielt er schon früh eine gründliche Ausbildung bei Miguel Quirós. Als Zwölfjähriger fand er Aufnahme ins Andalusische Jugendorchester. Eine wichtige Hürde nahm der Oboist im Jahr 2003, als ihn der Dirigent Daniel Barenboim ins West-Eastern Divan Orchestra aufnahm. An vielen Proben- und Konzertperioden war Ramón Ortega Quero seither mit großem Engagement beteiligt. Gregor Witt, Solo-Oboist in Barenboims Berliner Staatskapelle, nahm den Hochbegabten unter seine Fittiche und betreute dessen künstlerischen Werdegang als Mentor.


Internationale Aufmerksamkeit als Solist erreichte der junge Spanier erstmals, als er im September 2007 zum Ersten Preisträger beim ARD-Wettbewerb in München ausgerufen wurde. Die Juroren waren tief beeindruckt, wie inspiriert und makellos der künftige Preisträger die Pflicht- und Kürstücke, darunter die Konzerte von Mozart und Richard Strauss, interpretierte.

Der Wettbewerbsgewinn ebnete Ramón Ortega Quero den Weg auf die wichtigen Bühnen Europas. So war er in den vergangenen Spielzeiten bei zahlreichen namhaften Orchestern zu Gast, darunter das Konzerthausorchester Berlin, das MDR Sinfonieorchester Leipzig, die NDR Radiophilharmonie Hannover, das Sinfonieorchester Basel, das Zürcher Kammerorchester, das Wiener Kammerorchester, das Münchener Kammerorchester, die Kammerakademie Potsdam und die Sao Paulo Symphony.

Mit verschiedenen Kammermusikpartnern, darunter Elena Bashkirova, Kit Armstrong, Mitsuko Uchida, Herbert Schuch und Sebastian Manz, war er in den Konzertsälen von Wien, Salzburg, Baden-Baden, Düsseldorf, Frankfurt, Berlin, Hannover, Valencia, Köln, Vancouver und auf den internationalen Festivals in Gstaad, Jerusalem, den Londoner Proms, dem Lucerne Festival, dem Heidelberger Frühling, den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern – bei denen ihm in 2013 der Publikumspreis verliehen wurde –, dem Mozartfest Würzburg und dem Rheingau Musikfestival zu hören. Zu seinen weiteren Partnern gehören unter anderem Janine Jansen, Guy Braunstein und Tabea Zimmermann.

Seit Frühjahr 2008 hat er außerdem die Stelle des Solo-Oboisten des Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks unter Chefdirigent Mariss Jansons inne und arbeitet dort regelmäßig mit weltbekannten Dirigenten wie Riccardo Muti, Herbert Blomstedt, Sir Colin Davis, John Eliot Gardiner, Daniel Barenboim, Nikolaus Harnoncourt oder Bernhard Haitink zusammen.

In der Saison 2010/11 war er durch die "European Concert Hall Organisation", zum "Rising Star" ernannt, welche ihn in die großen Konzertsäle Europas (Brüssel, Luxemburg, Wien, Salzburg, Hamburg, Amsterdam und andere) führte und wo er von Publikum und Presse allerorts begeistert empfangen wurde. Seine Debut-Einspielung "Shadows" wurde 2011 mit dem ECHO Klassik ausgezeichnet. Es folgte eine Aufnahme mit der Kammerakademie Potsdam. Im Jahr 2012 erhielt Ramon Ortega Quero erneut den ECHO Klassik, gemeinsam mit seinen Kollegen Sebastian Manz, Marc Trenel, David Alonso und Herbert Schuch für die Kammermusikeinspielung des Jahres. Im selben Jahr veröffentlichte er mit der Pianistin Kateryna Titova das Album "The Romantic Oboist".

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