Biographie

Die Süddeutsche Zeitung bringt es auf den Punkt: «Man muss das Sinfonieorchester Basel einmal mit seinem Chefdirigenten Ivor Bolton erlebt haben, dann weiß man, wozu dieses fabelhafte Orchester in der Lage ist.» In eigenen Konzertreihen, im Theater Basel sowie bei Gastspielen im In- und Ausland beweist der innovative Klangkörper immer wieder aufs Neue seine hohe Klangkultur.
Hervorgegangen aus der Fusion des Basler Sinfonie-Orchesters und des Radio-Sinfonieorchesters Basel (1997), hat sich das Sinfonieorchester Basel innerhalb kurzer Zeit zu einem der Top-Orchester in der Schweiz entwickelt. Seit 2016 ist der Engländer Ivor Bolton Chefdirigent des Sinfonieorchesters Basel, der das sinfonische Kernrepertoire des 19. und 20. Jahrhunderts aus einem historisch-informierten Interpretationsansatz heraus pflegt, aber auch die klassische Moderne sowie Uraufführungen zeitgenössischer Komponisten spielen lässt.
Unter den Dirigenten, die dem Sinfonieorchester Basel eng verbunden waren, finden sich Namen wie Johannes Brahms, Felix Weingartner, Gustav Mahler, Wilhelm Furtwängler, Gary Bertini, Armin Jordan, Horst Stein, Otto Klemperer, Nello Santi und Pierre Boulez.

Seit einigen Jahren zeigt das Sinfonieorchester Basel zunehmend auch internationale Präsenz, wie mit den UK-Tourneen 2014, 2015 und 2017, der ‹Far East Tour› im Frühling 2015, einer Europatournee mit David Garrett im März 2017, einer Deutschlandtournee mit Jonas Kaufmann im Januar 2019 und anlässlich des Beethoven-Jubiläums die ‹Prometheus-Tournee› mit Peter Simonischek im Frühjahr 2020. Zur internationalen Reputation des Sinfonieorchesters haben auch zahlreiche CD-Aufnahmen beigetragen, zuletzt ein dreiteiliger Zyklus mit Werken von Gabriel Fauré und eine sehr gelobte Einspielung von Bearbeitungen durch Luciano Berio.
Das Sinfonieorchester Basel ist das Residenzorchester des Stadtcasino Basel und spielt sämtliche Abonnementskonzerte sowie Extrakonzerte im historischen Saal mit seiner phänomenalen Akustik.

Die Musikstadt Basel erhält mit der Wiedereröffnung des Stadtcasinos ihr einzigartiges Klangjuwel zurück. Nach intensiver Umbauphase feierte das Sinfonieorchester Basel als das Residenzorchester des Stadtcasinos im August 2020 die Rückkehr in den nach Plänen des Basler Architekten Johann Jakob Stehlin 1876 vollendeten Musiksaal. Der historische Musiksaal gehört akustisch zu den weltweit besten Konzertsälen. Beauftragt für den Erweiterungsbau des Stadtcasinos wurde das prominente Architekturbüro Herzog & de Meuron, die in Basel ihren Stammsitz haben und bereits einige berühmte Gebäude und Konzertsäle projektiert haben, zuletzt die Elbphilharmonie Hamburg. Ohne Eingriff in die Grundsubstanz haben sie den Musiksaal auf den neuesten technischen Stand (inklusive einer neuen Belüftungsanlage) gebracht. Neu entstanden ist ein postmodernes Foyer mit einladenden Plaudernischen: die Wände mit dunkelroter Brokat-Tapete, wie sie zur Bauzeit des Musiksaals in der Pariser Garnier-Oper aufgezogen wurde - die Decken mit silbernem Schlagmetall ausgeschlagen. Prächtige, geschwungene Formen führen zum Kernstück des Hauses - den Musiksaal. Der Akustiker Karlheinz Müller hat die schon von Herbert von Karajan gerühmte „frische Akustik“ glänzend aufpoliert. Mit einer Balance zwischen Grund- und Obertönen macht er die Klangfarben transparenter und verstärkt gleichzeitig den Höreindruck vom „umhüllt sein des Klangs“. Das Programm des offiziellen Eröffnungskonzerts vom 26. August 2020 stand ganz im Zeichen der Neueröffnung und unter dem Eindruck einer nach dem Corona-Lockdown sich neu formierenden Musikwelt.

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