Biographie

Die deutsch-griechische Mezzosopranistin Stella Doufexis war sowohl auf der Opernbühne als auch auf dem Konzertpodium eine der gefragtesten Sängerinnen ihres Fachs. Bei den renommierten deutschen Rundfunk- und Sinfonieorchestern war sie ebenso zu Gast wie u. a. beim BBC Symphony Orchestra, dem Israel Philharmonic Orchestra, Ensemble Intercontemporain, Orchestre de Paris, London Symphony Orchestra und dem Mahler Chamber Orchestra. Dort arbeitete sie mit so namhaften Dirigenten wie Bernard Haitink, Zubin Mehta, Kent Nagano, Kurt Masur, Roger Norrington, Ingo Metzmacher, Ivor Bolton, Helmuth Rilling, Jukka-Pekka Saraste, Christoph Eschenbach oder Gustavo Dudamel. Eine enge Verbindung bestand seit 1997 zu den Berliner Philharmonikern, mit denen sie mehrfach unter Claudio Abbado und Sir Simon Rattle konzertierte.


Mit ihrem breit gefächerten Repertoire vom Barock bis zur Moderne war sie gern gesehener Gast bei diversen Festivals wie z. B. den Salzburger Festspielen, den Festivals von Luzern und Berlin, dem Beethoven Festival Bonn, den Londoner Proms, dem Schleswig-Holstein Musik Festival, der Schubertiade Hohenems, dem Aldebourgh Festival, dem Zermatt Festival und dem Jerusalem Chamber Music Festival.

Zu den Opernhäusern, an denen Stella Doufexis gastierte, zählen die Deutsche Staatsoper Berlin, das Gran Teatro del Liceu in Barcelona, das Grand Théâtre de Genève und die Bayerische Staatsoper München und das Théatre Royal de la Monnaie Brüssel. Ferner war die Mezzosopranistin der Komischen Oper Berlin seit 2005 eng verbunden und war u. a. als Octavian, Cherubino, Niklas, Dorabella, Medea, Hamlet, Xerxes und Carmen zu erleben.

Stella Doufexis, ausgebildet von Dietrich Fischer-Dieskau und Aribert Reimann, galt als renommierte Liedinterpretin und wurde u. a. nach Brüssel, Antwerpen, Amsterdam, Wien, London, Athen, Köln, Hamburg, Paris, Berlin, Frankfurt und Zürich eingeladen. Ihr außergewöhnliches und sehr erfolgreiches Rezital "Schöne Welt, wo bist Du" wurde unter dem Titel "Sketches of Greece" als Album veröffentlicht. Ihre Aufnahme mit Brahms' Liebesliederwalzern wurde mit dem Diapason d’Or ausgezeichnet. Zuletzt erschien die hoch gelobte Aufnahme "Hamlet Echoes", Lieder von u. a. Loeffler, Liszt, Brahms, und Jost.

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