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5. Apr

Das Schumann Quartett spielt das „Company“-Streichquartett von Philip Glass

Nachdem das Schumann Quartett auf Landscapes ihre eigenen Wurzeln untersuchte, sich auf Intermezzo mit ihrem Namensvetter Robert Schumann auseinandersetzte, krönen sie ihren Weg mit dem Album Chiaroscuro, das für sich genommen eine ebenso spannende Reise beinhaltet.

Entlang Mozarts Bearbeitungen fünf ausgewählter Fugen aus Bachs Wohltemperierten Klavier II blicken sie links und rechts in unterschiedliche musikalische Räume. Es erklingen zwei frühe Stücke für Streichquartett von Shostakovich, das "Company"-Streichquartett von Philip Glass, eine kurze Fuge von Mendelssohn-Bartholdy, sowie die sechs Bagatellen, op. 9 von Anton Webern. Der ganze Weg gipfelt in Janáčeks letztem Werk, seinem Streichquartett Nr. 2.

Von überall ertönen Schnipsel aus den großen Werken für Streichquartette, aber auch Ungewohntes erfrischt das Hören, es ist das Paradies für jeden Musikliebhaber. Mit Chiaroscuro beschließt das Schumann Quartett eine besondere Album-Trilogie und das Ende einer Reise.

Im Jahre 1983 komponierte Philip Glass das String Quartet No. 2 für Fred Neumanns Adaption von Samuel Becketts Novelle "Company". Was ursprünglich als Soundtrack gedacht war, ist nun der erste Vorgeschmack auf das kommende Album vom Schumann Quartett.

Das Stück ist ab heute auf allen gängigen Plattformen zu hören. Das Album Chiaroscuro erscheint am 10. Mai bei Berlin Classics.