News
8. Feb

Ein gar nicht mal so klassischer Klassiker – Mussorgsky erfrischend anders

Es ist eines der am meisten arrangierten Werke der Musikgeschichte und das Original ist fast weniger bekannt als die herausragende Bearbeitung Maurice Ravels: die Bilder einer Ausstellung von Modest Mussorgsky.

Der junge und aufstrebende Musiker Nikola Djoric widmet sich dem hochromantischen Repertoire, spielt die Originalnoten und verpasst dem Werk einen neuen Anstrich – nur eben nicht auf dem Klavier.

Wenn sich der gebürtige Serbe sein Instrument wortwörtlich zur Brust nimmt, macht er es sich zur Aufgabe, mit alten Vorbehalten gegenüber seinem Instrument aufzuräumen und vielmehr mit dem Klangspektrum des Akkordeons neue und bisher nicht wahrgenommene Farbtöne zu präsentieren. Er entführt er in ungeahnte Klangsphären, kann durch Lautstärke erschrecken, durch feinste Melodie-Linien bezaubern. Die extreme Wendigkeit des Akkordeons erlaubt ihm, gerade bei Mussorgskys musikalischem Rundgang durch eine Ausstellung die versteckten und ungehörten Linien, Bögen und Klänge des Originalnotentexts zu beleuchten.

Ab heute gibt es bereits den ersten Vorgeschmack auf das kommende Album: "Tuileries". Das Album "Mussorgsky: Pictures at an Exhibition" erscheint am 1. März auf allen digitalen Plattformen.