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25. Mai

Goldmund Quartett geben ihr Debüt bei Berlin Classics

Vorhang auf! Am 6. Juli veröffentlicht das junge, aufstrebende Goldmund Quartett, bestehend aus Florian Schötz, Pinchas Adt (beide Violine), Christoph Vandory (Viola) und Raphael Paratore (Cello), ihr neues Album "Shostakovich" –  ihr Debüt bei Berlin Classics. Der erste  Vorgeschmack, das "String Quartet no. 3: III. Allegro non troppo", ist ab sofort auf allen Plattformen erhältlich.

Nach ihrem hochgelobten ersten Album mit drei Quartetten von Haydn, machen die vier Musiker nun mit ihrer eigenen Interpretation von Schostakowitch und seinen Streichquartetten Nummer 3 und 9 einen Sprung – nicht nur in der Zeit, sondern auch musikalisch.

Schostakowitschs Streichquartette Nummer 3 und 9 beleuchten in ihrer kontrastiven Zusammenstellung durch das Goldmund Quartett die verschiedenen Facetten des Menschen Dmitri Dmitrijewitsch Schostakowitsch: Der tiefe Eindruck, den der Zweite Weltkrieg bei ihm hinterließ, seine Auseinandersetzung mit dem Sowjetischen Regime, sein sarkastischer Humor...

"Die größte Herausforderung ist, dass diese Musik so extrem ist. Ekstase, wahnsinnige Tiefen, unglaubliche Traurigkeit. Man muss sich in diese Seelenzustände hineinversetzen", verrät der zweite Geiger Pinchas Adt.

Dennoch: das Ziel, vierstimmig auf einen perfekten, homogenen Klang zu kommen, ist bei dieser Aufnahme aufgegangen. So macht das Goldmund Quartett seinem Namen Ehre. Indem es Schostakowitch in einer einzigartigen Stimmung wiedergibt, die bereits von Kritikern vergoldet wurde: Der jüngste zweite Preis und der Sonderpreis bei der International Wigmore Hall String Competition 2018 für die beste Interpretation eines Streichquartetts des 20. Jahrhunderts beweisen, dass die vier Musiker mit Schostakowitsch weiterhin auf dem Weg zu den Spitzenquartetten sind, von denen wir noch mehr hören wollen.