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Tamás Pálfalvi ist der Gewinner des erstmals vergebenen Fanny-Mendelssohn-Förderpreises. Dieser Förderpreis wurde 2014 von Heide Schwarzweller, der langjährigen Unterstützerin der Felix-Mendelssohn-Bartholdy-Stiftung Leipzig, ins Leben gerufen und unterstützt nicht nur musikalisches Talent, sondern gleichzeitig musikalische Visionen junger Musiker. Diese müssen hier nicht nur musikalisch, sondern auch inhaltlich und kreativ überzeugen.


Der bereits mehrfach ausgezeichnete ungarische Trompeter Tamás Pálfalvi beeindruckte die Jury mit enormer Virtuosität, Bühnenpräsenz und einem außergewöhnlichen, musikalischen Konzept, das nun auf seiner Debüt-Album erscheint: Werke aus der Zeit des Barock und der Moderne von u.a. Vivaldi, Telemann, Händel, Ligeti, Kagel oder Dubrovay.

Pálfalvi möchte sowohl das Repertoire als auch die Spieltechnik der Trompete erweitern. Dieses Ziel verfolgt er etwa durch Transkriptionen von historischem Repertoire und den Einsatz für neue Komponisten, die er auf seiner Debut-CD mit atemberaubender Spieltechnik interpretiert. "Der Preis hat mich inspiriert, meine musikalischen 'Fantasien' auszuleben", sagt der junge Ungar über den Fanny Mendelssohn-Förderpreis, der ihm im September 2015 im Rahmen der Festspiele Mecklenburg-Vorpommern verliehen wird.