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Sebastian Knauers neues Album ist eine Reminiszenz an die große Musikerfamilie Bach. Für das Projekt Bach & Sons 2 führte die Spur zu Werken von Vater Johann Sebastian Bach und seinen Söhnen Carl Philipp Emanuel und Johann Christian. Der Pianist ist stetig auf der Suche nach ungewöhnlichem Repertoire. „Daher wollte ich zum häufig aufgenommenen Original-Bach etwas bringen, das noch nicht so geläufig ist, und das sich lohnt, angehört zu werden.“ Neben den beiden Konzerten BWV 1055 und 1056 von J. S. Bach finden sich auf der CD wirkliche Raritäten, etwa das Konzert von C. P. E. Bach. „Dieses Werk hat mich sehr fasziniert, aber es gab noch kein editiertes Notenmaterial dazu. Da hat mir der Dohr-Verlag geholfen, dass wir rechtzeitig für die CD auch eine Notenausgabe bekamen.“ Noch aufregender ist die Geschichte hinter dem Konzert von J. C. Bach, bei dem der Pianist kurzfristig zum Musikforscher wurde. „Ich habe in einem sich auflösenden Notenarchiv gewühlt und ein Werk von Wilhelm Friedemann Bach gefunden. Dann hat sich jedoch herausgestellt, dass es unter falschem Namen veröffentlicht wurde und eigentlich von Johann Christian Bach stammt.“


Für die musikalische Umsetzung dieser Produktion arbeitet Sebastian Knauer mit einem speziellen Ansatz: „Ich nutze die Möglichkeiten eines modernen Flügels, versuche mich aber in Klang und Spielweise dem Cembalo zu nähern. Das heißt, dass ich nicht die ganze Bandbreite eines Pedals benutze oder den Anschlag nicht so ansetze, wie ich es bei einem romantischen Werk tun würde.“ Bestärkt wurde er dabei von Altmeister Roger Norrington, mit dem er für die erste Bach & Sons-CD zusammengearbeitet hat. Dessen künstlerisches Credo, dass für die historische Aufführungspraxis nicht die Wahl des Instruments, sondern vielmehr die Spielweise und der Stil entscheidend seien, hat sich auch Sebastian Knauer zu eigen gemacht.

Ebenfalls maßgeblich für dieses Projekt ist die langjährige erfolgreiche Zusammenarbeit mit dem Zürcher Kammerorchester. „Es ist einfach eine reine Freude, mit diesem Orchester zu spielen. Für mich ist es elementar, dass ich mich mit den anderen Musikern blind verstehe.“ Eine musikalische Seelenverwandtschaft hat Sebastian Knauer auch in dem Geiger Daniel Hope gefunden, mit dem er seit 25 Jahren gemeinsam konzertiert. „Wir haben eine musikalische Sprache, die wir sprechen. Das lässt sich schwer in Worte fassen: Wir atmen gleich, denken gleich und können unglaublich schnell aufeinander reagieren.“ Hiervon zeugt auch das Tripelkonzert von J. S. Bach (mit Philipp Jundt als dritten Solisten an der Flöte), das diese Aufnahme abschließt.


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