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Anna Gourari spielt die späten Klavierstücke von Johannes Brahms – diese Neuaufnahme ist von vielen mit Spannung erwartetet worden und ist zugleich das Debüt der russischen Pianistin auf dem Label Berlin Classics.


Lagen die Schwerpunkte bislang im russischen und modernen Repertoire, wird ihre Beschäftigung mit dieser alles andere als gewöhnlichen Musik sicher einiges an Aufsehen erregen. Johannes Brahms hatte sich zu Beginn der 1890er Jahre bereits allmählich vom Komponieren verabschiedet, doch abseits hochfliegender Pläne oder Aufträge fand er wieder Freiheit, Zeit und Muße, noch einige wenige, dafür um so persönlichere und kostbarere Werke zu schreiben.

Für die Klavierstücke op. 116-119 gilt dies ganz besonders, und Anna Gourari vermag die intensiven emotionalen und strukturellen Besonderheiten dieses Mikrokosmos in berührender Weise zur Einheit zu bringen. Gelobt für ihr "fast mystisches Klavierspiel" ist Anna Gourari äußerliche virtuose Glasur fremd, die für diese Musik tödliches Gift wäre. Im Gegenteil verhilft sie auch den intimen, fast kargen Momenten zu einem stillen, jedoch intensiven Blühen.


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