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Die erste Einspielung des charismatischen jungen Geigers Erik Schumann bei dem Label Berlin Classics ist ein beherzter Griff nach Sternen: Zusammen mit seinem Bruder Mark und den Nürnberger Symphonikern unter der Leitung von Alexander Shelley spielt er das Violinkonzert und das Doppelkonzert von Johannes Brahms.

Mit einer reduzierten Streicherbesetzung entspricht das Orchester dem der Brahms-Zeit, das das Klangbild der Brahms-Konzerte natürlich und transparent abbildet.


Erik Schumann spielt das Violinkonzert mit rundem, großem Ton und betont dabei das Gesangliche und Emotionale. Die Harmonie der beiden Instrumente in dem Doppelkonzert entspricht der Konstellation der Schumann-Brüder. Brahms gestaltet hier keinen Wettstreit, sondern ein gemeinsames Gestalten. Damit ist das Werk bei dem Brüder-Duo, das auch zusammen Kammermusik macht, perfekt aufgehoben.

Erik Schumann begeistert bereits mit Auftritten an der Seite renommierter Orchester ein internationales Publikum. Die Presse bescheinigt dem 33-jährigen, in Köln geborenen Violinisten, einen einmaligen Ton, der so vielschichtig gefüllt ist von Farben und Charakteren, dass man sich kaum daran satt hören kann.

Mit seinen Geschwistern Ken und Mark sowie mit Liisa Randalu bildet er das Schumann Quartett, das unter anderem 2013 den 1. Preis beim renommierten Internationalen Streichquartett Wettbewerb Bordeaux errang. Das Quartett ist "Artist in Residence" im Robert Schumann Saal Düsseldorf. Erik Schumanns Debüt-Album, auf dem er im Duo mit Henri Sigfridsson Sonaten von Sergei Prokofiev erkundet, wurde von der Presse hoch gelobt.

Warum nun eine Einspielung von Brahms? Brahms sei ihm sehr nah, so Erik Schumann, ihn fasziniere bei Brahms die exakte Übertragung der Vorstellung von Form und Struktur auf die Komposition und dabei diese fast übermenschliche Wärme. "Das Schönste, was passieren kann, ist, dass sich alle bei dieser Musik hingeben. Hingeben und einfach das genießen, was so groß ist. Das ist wunderbar."