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Franz Konwitschny dirigiert Brahms' Sinfonie Nr. 1

Die große Bedeutung Franz Konwitschnys und der von ihm dirigierten Klangkörper führte zu diversen Koproduktionen von Eterna mit westdeutschen Labels – zwischen 1959 und 1961 entstanden sämtliche Beethoven- und Schumann-Sinfonien im damals neuen Stereo-Format. Wie alle späten Konwitschny-Aufnahmen sind diese Schallplatten heute gesuchte Sammlerstücke mit Interpretationen von bleibender Bedeutung. Ein solch eminentes Dokument ist auch die vorliegende Aufnahme der Ersten Sinfonie von Johannes Brahms, die im Juni 1962 wenige Wochen vor Konwitschnys Tod entstand. Der Produzent dieser Aufnahme, Dieter-Gerhardt Worm, lobt „die Geschlossenheit und klangliche Schönheit der Interpretation. Konwitschny macht keine subjektiven Dinge, er interpretiert das Werk. Als ich Konwitschny die Aufnahme im Krankenhaus vor seiner letzten Konzertreise vorspielte, rannen Tränen der Freude über sein Gesicht.“ Worm, der als junger Produktionsleiter des Eterna-Labels die meisten Schallplatten-Aufnahmen mit Konwitschny produziert hat, spricht die effektive Studioarbeit und immense künstlerische Bedeutung des Dirigenten an: „Als Dirigent war er für mich einer der Größten. Was er zum Beispiel als Bruckner-Dirigent geleistet hat, das war ungeheuerlich. Konwitschny war nicht nur ein Musiker, dem man alles sagen konnte, sondern der das auch alles genial umsetzen und in seiner Gestik als Dirigent zeigen konnte.“

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