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Peter Schreier – der Mozart-Tenor des 20. Jahrhunderts

Unbestritten ist Peter Schreier einer der großen Tenöre des 20. Jahrhunderts. Über 40 Jahre war er vor allem dem Mozart-Fach verbunden, brillierte als Lied-Interpret mit Werken von Schubert, Schumann und Wolf. Die geistlichen Werke Johann Sebastian Bachs, seine Oratorien und Passionen, waren ein weiterer Schwerpunkt im Schaffen des gebürtigen Sachsen. Er sang an allen wichtigen Opernhäusern der Welt, an der New Yorker Met, der Mailänder Scala, in Buenos Aires, Wien und Paris, und natürlich an seinen Stammhäusern in Dresden und Berlin. Nicht zuletzt war er langjähriger Gast bei den Bayreuther und Salzburger Festspielen. In Salzburg 1967 sprang er für den früh verstorbenen Fritz Wunderlich als Tamino ein. Die darauffolgenden Erfolge sollten Peter Schreier über Jahrzehnte zum weltweit gefragten Mozart-Tenor machen.

„Mozart war immer mein Hauptbetätigungsfeld, mein Zentrum im Opernrepertoire. Seit den 1960er Jahren war die Lukaskirche in Dresden quasi meine zweite Heimat, um für das Label Eterna Aufnahmen zu produzieren. Die Schallplattenproduktion „Der Odem der Liebe“ 1967 mit Otmar Suitner und der Staatskapelle Dresden fiel in die Zeit meines Salzburg-Debüts als Tamino in der „Zauberflöte“. Diese Partie war immer gewissermaßen eine Paraderolle, ein wichtiger Teil meiner beruflichen Laufbahn, und blieb es bis zu meinem letzten Auftritt an der Staatsoper Berlin im Jahr 2000, meinem letzten Opernauftritt überhaupt. Es ist eine große Freude für mich, diese frühe Aufnahme aus der Eterna-Zeit nun wieder als Vinyl- und CD-Veröffentlichung erleben zu können.“

(Peter Schreier, Dresden 2016)

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