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Nach seinem erfolgreichen Debüt mitromantischer Kammermusik wartet der ECHO-Preisträger Felix Klieser nun mit seinem zweiten Album auf: Eine Orchesteraufnahme mit Werken von Joseph und Michael Haydn und von Mozart. Dieses Mal soll es Klassik sein!


Während das erste der beiden Konzerte von Joseph Haydn für das hohe Horn komponiert wurde, ist bei dem zweiten der tiefe Hornist gefragt. Hornisten spezialisieren sich in der Regel auf eine der beiden Varianten. Felix Klieser kann beides. "Die Anforderungen, die an einen hohen und an einen tiefen Hornisten gestellt werden, auf einer CD zu vereinen, war eine Herausforderung für mich, aber gleichzeitig eine freudige: so konnte ich das Horn in seiner ganzen klanglichen Fülle darstellen", schwärmt der junge Hornist, der, ohne Arme geboren, den Wunsch Horn zu spielen, schon als Vierjähriger formulierte.

Anders als die Konzerte seines berühmten, großen Bruders, kommt das Concertino für Horn und Orchester von Michael Haydn recht selten zu Gehör. "Vollkommen zu Unrecht. Michael Haydn hielt sich nicht starr an die seinerzeit geltenden Regeln für ein solches Konzert, es ist eben etwas anders. Und trotzdem wunderschön", so Klieser.

Und Mozart? Das abschließende Werk ist ein aus zwei Fragmenten rekonstruiertes und selten eingespieltes Hornkonzert, sozusagen das nullte Hornkonzert von Mozart. "Allen Stücken ist eine gewisse Leichtigkeit und Heiterkeit eigen. Das war für mich der weite Bogen, der alle Stücke auf dieser CD miteinander verbindet", freut sich der 27jährige.

Zusammen mit dem renommierten Württembergischen Kammerorchester Heilbronn unter der Leitung von Ruben Gazarian hat er den perfekten musikalischen Partner gefunden. "Wir haben mit viel Intensität und Leidenschaft, aber auch mit viel Spaß und Freude an der Musik zusammengearbeitet. Ich lade Sie ganz herzlich ein, diese Freude mit mir zu teilen."


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