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„Die Ursprungsidee, verschiedene Stücke als Suiten zu kombinieren, habe ich meiner engen Freundschaft mit vielen großartigen DJs zu verdanken. Ich mag es, wie die Titel bei einem Mixtape ineinander fließen und einen neuen Kontext ergeben. Meine Hypersuites sind akustische Remixe barocker Meister“, so beschreibt die Pianistin und Komponistin Marina Baranova ihr neues Album. Letztlich sind es die Stilmittel des Barock selbst, die ihre Hypersuites zum Klingen bringen. Denn Improvisieren und Variieren waren schon immer Teil der musikalischen Praxis in der Barockzeit. Auch die Komponisten François Couperin, Johann Sebastian Bach, Jean-Philippe Rameau und Georg Friedrich Händel haben diese Technik häufig angewendet. Das Mischen einzelner Stücke zu einer Suite für einen bestimmten Anlass war weit verbreitet. Marina Baranova kombiniert und rekomponiert wiederum berühmte Stücke wie Couperins „Le Tic-Toc-Choc“, Bachs Choral „Schafe können sicher weiden“, die „Rappel des Oiseaux“ (Rameau) und die d-Moll-Suite (HWV 437) von Händel zu einem neuen Gesamtkunstwerk.


Marina Baranova wurde in der Ukraine in eine Musikerfamilie geboren. Ihre Mutter unterrichtete Klassik, ihr Vater – Jazz. Dank diesen zwei auf den ersten Blick unterschiedlichen Welten konnte Marina Baranova sehr früh ihre Leidenschaft sowohl zur klassischen Musik als auch zur Improvisation entdecken. Dass sie in beiden Welten zuhause ist, zeigt sie eindrucksvoll mit ihren Hypersuites.

Am Ende des Albums wird ein weiterer spannender „Hyperlink“ zwischen dem Pianisten und Komponisten Hauschka und Marina Baranova gesetzt. Hauschka komponierte einen Remix auf ihre Version von "La Poule". Rameaus Stück gewinnt dadurch eine zusätzliche Dimension.

So klingt virtuose Barockmusik des 21. Jahrhunderts.