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Sivan Silver und ihr Partner Gil Garburg setzen in der hohen, oft unterschätzten Kunst des Duospiels auf ein oder zwei Flügeln neue Maßstäbe: Publikum und Kritiker feiern sie, hochkarätige Orchester, Festivals und Veranstalter laden sie immer wieder erneut als Gäste ein.

So konstatiert die Presse den in Israel geborenen Künstlern neben großen technischen Fähigkeiten, eine höchst differenzierte und variantenreiche Spielweise gepaart mit einer außergewöhnlichen Empfindsamkeit. Silver und Garburg greifen den sportiven Charakter des Klavierparts auf, das Wechselspiel der Impulse und Steigerungen. Keine oberflächliche Artistik oder mechanische Interaktion, sondern ein organisches und natürliches Fügen der Stimmen und ein tiefes Verständnis der beiden Interpreten bestimmen das Spiel.


Mit der Einspielung von Strawinskis hochvirtuosen Werken "Le sacre du printemps" und "Petruschka" stellen sich die beiden Musiker einer großen Herausforderung. Strawinski, der diese für das Ballett konzipierte Musik sowohl für Orchester als auch für vier Hände schrieb, fordert viel von den Pianisten. So muss ihre Interpretation stets dem Vergleich mit der Orchesterversion standhalten.

Aber damit nicht genug. Strawinskis Werke treiben die Anforderungen an Instrument und Künstler auf die Spitze: kontrast- und klangfarbenreich, rhythmisch rasant und komplex ist seine Musik, sie fordert Kraft und ein hoch differenziertes Spielvermögen auf kleinstem Raum. Eine Aufgabe, die das Piano-Paar herausragend meistert. Sie entlocken dem Klavier das Klangspektrum eines Orchesters und die Rhythmik eines Schlagzeugs und dies in einer Weise, dass zudem der Eindruck entsteht, als spiele nur eine Person.

Silver-Garburg waren auf dem Weg in vielversprechende Solokarrieren, ehe sie privat und dann auch am Klavier ein Paar wurden. Sie reizt der permanente Wechsel zwischen Duoabenden und Orchesterkonzerten, zwischen intimen Stücken, die sie als Einheit fordern, dialogisch angelegten Werken und solchen, in denen sie an zwei Flügeln die Klangmacht eines ganzen Orchesters evozieren. "Es ist leicht, als Klavierduo mit Virtuosität Effekt zu machen. Aber das allein ist uns viel zu wenig. Wir wollen die Zuhörer mit unserer Musik im Herzen berühren."