Künstler
Camilla Nylund Daniel Schnyder Friedrich Kircheis Henryk Böhm Oliver Widmer Peter Schreier
Komponisten
Daniel Schnyder Dieterich Buxtehude Heinrich Schütz Johann Crüger Johann Hermann Schein Johann Sebastian Bach Johann Walter Martin Luther Matthias Kleemann Max Reger Melchior Franck Melchior Vulpius Michael Altenburg Michael Praetorius
Informationen
Genre
Barock
Erschienen am
23.09.2016
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Ein Mann des Wortes … und der Musik

„Wer diese Kunst kann, der ist von guter Art, zu allem geschickt.“ Das Album „Ein feste Burg... Luther in der Musik“ präsentiert eine ungewöhnlich vielfältige Musikgeschichte, die von den ersten Bearbeitungen von Luther-Chorälen im 16. Jahrhundert bis zu geistlicher Musik des 21. Jahrhunderts reicht. Der Initiator dieser Entwicklung war ein Mann des Wortes und ist bis heute einer der bekanntestes Persönlichkeiten in der deutschen Geschichte: Martin Luther.


„Ein feste Burg ist unser Gott, / ein gute Wehr und Waffen. / Er hilft uns frei aus aller Not, / die uns jetzt hat betroffen.“ – Mit diesen Versen beginnt der Choral „Ein feste Burg ist unser Gott“. Die Werkfolge des Albums „Luther in der Musik“ liest sich wie die Klanggeschichte über eines der wichtigsten protestantischen Kirchenlieder. Es erscheint erstmals 1533 in Martin Luthers Buch „Geistliche lieder auffs new gebessert zu Wittemberg“ (dem „Klugschen Gesangbuch“). Luther erfindet den Text, vermutlich auch die Melodie. Und viele Komponisten nach ihm finden neue Setzweisen und Arrangements. Luther hat zudem mehrere Dutzend Lieder zu allen christlichen Feiertagen geschrieben. „Vom Himmel hoch, da komm ich her“ (1535) gehört zu seinen bekanntesten. Verschiedene Bearbeitungen von Eccard, Praetorius bis zu Bach (aus seinem „Weihnachtsoratorium“ entnommen) sind auf der CD zu erleben.
Für den protestantisch geprägten Trompeter und Dirigenten Ludwig Güttler ist Luther ein Fixpunkt: „Ein Mann wie Martin Luther, der trotz aller Anfechtungen einen Weg, eben seinen Weg geht, mit diesem Gottvertrauen, dieser Kraft, mit dieser Furchtlosigkeit, Bildung und Standhaftigkeit, und der dabei nicht müde wird, nach der Theologie die Musik zu rühmen, sich ihrer bedient und sich als durch und durch musischer Mensch zu erkennen gibt, ist für uns nicht nur Vorbild und Anreger, sondern ein starker Verbündeter.“
Eine Uraufführung und Weltersteinspielung rundet das Album ab: Der Komponist, Saxofonist und Flötist Daniel Schnyder verarbeitet in seiner Auftragskomposition für die Frauenkirche Dresden Luthers „Feste Burg“ zu einem Oratorium. Schnyder über den Reformator: „Mich faszinieren sein Mut, sein Anarchismus, sein Wille und seine Leistungsfähigkeit […] Luthers Zeitgenosse Huldrych Zwingli forderte: ‚Tut etwas Tapferes!‘ Luther hat es getan!“
Weitere Kompositionen von Johannes Eccard, Michael Praetorius, Christian August Jacobi, Dieterich Buxtehude, Johann Sebastian Bach, Max Reger, Jean Langlais u. a. sind zu erleben.
Eine Zeitreise durch 500 Jahre musikalische Reformationsgeschichte.

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