Komponisten
Modest Mussorgsky
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Genre
Romantik
Erschienen am
01.03.2019
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Es ist eines der am meisten arrangierten Werke der Musikgeschichte und das Original ist fast weniger bekannt als die herausragende Bearbeitung Maurice Ravels: die "Bilder einer Ausstellung" von Modest Mussorgsky. Nikola Djoric widmet sich dem hochromantischen Repertoire und spielt die Originalnoten – nur eben nicht auf dem Klavier.


Nikola Djoric ist ein junger und aufstrebender Musiker, der sich ausgehend von der österreichischen Hauptstadt Wien in Europa und der Welt in den großen Konzertsälen einen Namen macht. Er spielt ein eigens für ihn angefertigtes Instrument, dessen Image sich erst seit Kurzem bessert: das Akkordeon. Wenn sich der gebürtige Serbe sein Instrument wortwörtlich zur Brust nimmt, entführt er in ungeahnte Klangsphären, kann durch Lautstärke erschrecken, durch feinste Melodie-Linien bezaubern. Die extreme Wendigkeit des Akkordeons erlaubt ihm, gerade bei Mussorgskys musikalischem Rundgang durch eine Ausstellung die versteckten und ungehörten Linien, Bögen und Klänge des Originalnotentexts zu beleuchten.

Es ist sein Anspruch, den Hörer in das Geschehen einzubinden, ihn hinein zu holen in seine Gefühlswelt und ihn doch seine ganz individuellen Gedanken und Vorstellungen zu machen. Die Bilder einer Ausstellung geben dazu reichlich Möglichkeit: der gekrampfte Gnom, die hüpfenden Küken bei ihren ersten Schritten, geschäftiges Treiben auf dem Markt, die gefrierende Kälte und erstickende Dunkelheit der Katakomben und die stampfenden Tritte der Baba Yaga.


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