Komponisten
Pjotr Iljitsch Tschaikowski
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Genre
Violinenmusik
Erschienen am
21.05.2021
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Mit ihrem Debüt-Album bei Berlin Classics präsentiert Sarah Christian kein geringeres Werk als Tchaikovskys Bravourstück, sein Violinkonzert, das mit der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen unter Jéremie Rhorer zu hören ist. Überdies spielt sie Tchaikovskys Sextett Souvenir de Florence. Das Repertoire strahlt vor positiver Energie und Glücksgefühlen, die für die Musik von Tchaikovsky eher ungewöhnlich sind. Sarah Christian kann hier nicht nur ihre glänzenden technischen Fähigkeiten darbieten, deutlich ist auch ihre Freude an der Kammermusik zu hören und zu spüren.
Musik, die Kraft spendet, stellt in Zeiten wie diesen eine dringende Notwendigkeit dar. Wie viele Menschen wurden vor allem Musikschaffende hart durch die Coronapandemie getroffen. Tchaikovsky komponierte sein Violinkonzert sowie Souvenir de Florence auf Kur, als er sich von Depression und Nervenzusammenbrüchen erholte. Kraftvoll und virtuos, aber auch melodiös und romantisch zeigt sich dieses Aufatmen, das Schöpfen von Energie in beiden Werken. Es war Sarah Christian wichtig, gerade diese beiden Stücke im schwierigen Jahr 2020 aufzunehmen. Sie möchte „bei allen Widerständen und Herausforderungen, die es – nicht nur – für Musiker:innen gab und gibt, doch etwas Greifbares, Hörbares, Positives zurückgeben.“
Dass dieses Album der Solistin sehr nah steht, zeigt sich auch durch die Verbindung zu der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen, dessen Konzertmeisterin sie seit 2013 ist. Sie spricht in diesem Zusammenhang von ihrer „musikalischen Familie“, eine Sicherheit, die musikalisch bei dem anspruchsvollen Violinkonzert wahrnehmbar ist. Auch zu den Mit-Musikern des Sextetts hat Sarah Christian eine ganz persönliche Beziehung. Mit Johannes Strake, Wen Xiao Zhen, Jano Lisboa, Jan-Erik Gustaffson und Maximilian Hornung teilt sie Humor, spannende Erlebnisse und die Herangehensweise an die klangliche Arbeit.
Das Violinkonzert ist bekanntlich kein selten aufgenommenes Werk. Häufig werden dabei verschiedene Fassungen gespielt. Der ursprüngliche Widmungsträger Leopold Auer hielt Tchaikovskys Version für „unspielbar“, weniger aber den technischen Schwierigkeitsgrad, sondern die ihm zufolge „nicht violingemäßen“ Passagen, die er einer Revision unterzog. Seine eigene Fassung sieht vor allem im letzten Satz diverse Kürzungen vor. Koryphäen wie Heifetz und Kreisler haben diese Fassung bevorzugt, Sarah Christian spielt jedoch die originale Version mit allen von Tchaikovsky vorgesehenen Noten.
Das lebensbejahende, heitere Sextett, in welchem Tchaikovsky auf geniale Weise italienische Süße und Sanglichkeit mit russischer Volkslied-Thematik und Brahms‘scher Kontrapunktik verflicht, erzielt die von der Solistin gewünschte Wirkung: es spendet Kraft und Energie.

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