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"Variation5" betitelt das Debüt-Album des gleichnamigen Bläserquintetts – ein Quintett, das von den Charakteren der fünf Musiker her nicht unterschiedlicher sein könnte. Die Gewinner des 1. Preises des ARD-Musikwettbewerbes verbindet Eines: sie halten nicht an traditionellen Aufführungspraktiken und Stücken fest, sondern kreieren neue und spannende Programme, die sie mit ihrer frechen, jugendlichen und unbekümmerten Art darstellen. Mit ihrem ersten gemeinsamen Album präsentieren die Musiker Vorzeige- Werke aus dem 20. Jahrhundert für Bläserensemble. Dabei räumen sie atonale Vorurteile zur Seite: die Werke gehen ins Ohr und bieten sowohl klangliche Abwechslung, als auch klangliche Ausgewogenheit, wie sie bisher noch nicht gehört wurden.


Die Musiker des Fünfergespanns, bestehend aus Magali Mosnier (Querflöte), Ramon Ortega-Quero (Oboe), Sebastian Manz (Klarinette), David Fernandez Alonso (Horn) und Marc Trenel (Fagott) sind alles andere als die typischen "Klassik-Nerds". Der Annahme, dass ein Bläserquintett intonationsmäßig eine äußerst schwere Kombination darstellt, können sie sich selbstbewusst entgegenstellen: sie sind so gut aufeinander eingespielt, dass die Instrumente miteinander harmonieren und im Gesamtklang beinahe wie eine Orgel klingen. Damit strahlt das Ensemble eine einmalige Souveränität aus.

Für sein Debüt-Album hat das Ensemble Werke zusammengestellt, die besonders die Vielseitigkeit und Experimentierfreude der Komponisten zeigen. Die Bläserquintett-Besetzung erlebte im 20. Jahrhundert eine Wiederentdeckung. Komponisten wie Carl Nielsen, Jean Francaix und Paul Hindemith experimentierten mit dieser Besetzung und zeigten dabei großen Einfallsreichtum im Hinblick auf die verschiedenen Klangcharakteristika der einzelnen Blasinstrumente.

So bedarf es höchste technische und musikalische Fähigkeiten, um den Werken den richtigen Ausdruck zu verleihen. Die Musiker sind dieser enormen Herausforderung gewachsen und garantieren eine klangliche Offenbarung. Dies hat zweierlei Gründe: einerseits wurden die Werke extra für und von dem Ensembles so arrangiert, dass sie für jeden einzelnen Musiker perfekt zugeschnitten sind, andererseits gilt das Hans-Rosbaud-Studio, in dem die Produktion stattgefunden hat, als der ideale Aufnahmeort für Bläser.

Weitere Releases von Sebastian Manz

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