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11. Jan

So klingen die Goldenen Zwanziger

Ekstatische Nächte, Glamour, Aufbruch – eine Blütezeit der deutschen Kunst- und Kulturszene. Eine kurze Phase zwischen Aufatmen und Revolution. Die Goldenen 1920er sind sagenumwoben und erfahren momentan sogar mit Serien wie "Babylon Berlin" ein Comeback.

"Jene Zeit war geradezu ein brodelnder Kessel aus Kreativität und Ideenreichtum", so der Geiger Daniel Röhn. Der Jazz kam auf. Stummfilme wurden von Sprechfilmen abgelöst. Und während Walt Disneys "Mickey Mouse" 1928 die ersten Schritte machte, liefen die Traumfabriken in Berlin und Hollywood – auch dank Fritz Lang und Charlie Chaplin auf Hochtouren.

Mit "The Golden Violin" fängt Daniel Röhn den Geist jener Zeit ein mit romantischen Klängen von Rachmaninoff über Kurt Weill bis zu den jazzigen Klängen von Gerswhin. Damit versetzt er uns in den wohl schillerndsten und ausgelassensten Abschnitt der deutschen Geschichte.

Ab heute heißt's schon mal Eintauchen in die Goldenen Zwanziger mit George Gershwins "It Ain’t Necessarily So". Geschrieben hat Gerswhin dieses Stück für seine Oper "Porgy and Bess". Jazzgrößen, wie die kürzlich verstorbene Aretha Franklin, Bing Crosby, aber auch später Oscar Peterson, Ella Fitzgerald und Louis Armstrong coverten diesen Song. Und nun unerhört neu: Daniel Röhn. Reinhören und mitreißen lassen! Der Song ist ab heute überall erhältlich.