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7. Feb

“Tjeknavorian: Violin Concerto” – Emmanuel Tjeknavorian spielt einen Satz aus dem Violinkonzert seines Vaters!

Mit der zweiten Single "Tjeknavorian: Violin Concerto" gibt Emmanuel Tjeknavorian einen Ausblick auf das Violinkonzert seines Vaters Loris Tjeknavorian. Der überaus gefühlvoll zweite Satz "II. Andante cantabile" lässt den jungen Geiger zeigen, dass er nicht nur über eine herausragende Technik, sondern auch über einen eindrucksvollen Ausdruck verfügt.

Man könnte erwarten, dass ein Dirigent und Komponist von Anfang an einen prägenden Einfluss auf die künstlerische Erziehung seines hochbegabten Sohnes haben würde. Allerdings, berichtet Emmanuel, sei das im Hause Tjeknavorian nicht der Fall gewesen. „Musikalisch hat mich eher meine Mutter, die selbst Konzertpianistin ist, betreut“, sagt er. Das Wirken seines Vaters kannte er vor allem von Plattenaufnahmen. „Bis ich als Jugendlicher angefangen habe, Dirigierunterricht bei ihm zu nehmen, hat meine musikalische Entwicklung völlig unabhängig von ihm stattgefunden.“ Auch mit den Kompositionen seines Vaters war Emmanuel Tjeknavorian nicht besonders vertraut. Die meisten von ihnen, großangelegte Orchesterwerke, passten ohnehin nicht in sein Programm als Geiger. „Allerdings“, kündigt er an, „möchte ich sie als Dirigent unbedingt in absehbarer Zeit in mein Repertoire aufnehmen.“ Erst spät entdeckte er das Konzert für Violine und Streichorchester, das Tjeknavorian Senior während eines Ferienaufenthaltes 1956 geschrieben hatte. „Mein Vater war damals noch Student und hatte gerade mit seinem Kompositionsunterricht begonnen“, berichtet Emmanuel Tjeknavorian. Hier standen, im konservativen Wien, zunächst Übungen in Kontrapunkt und Harmonielehre auf dem Stundenplan. Dass sich Studierende ohne Zwischenprüfung ihrer eigenen Fantasie hingaben und komponierten, was ihnen in den Sinn kam, war nicht vorgesehen. Das wie im Rausch innerhalb kurzer Zeit niedergeschriebene Violinkonzert war die erste „richtige“ freie Komposition, gewissermaßen die Geburtsstunde des Komponisten Loris Tjeknavorian. Sein Geigenlehrer, der Violinist Hans-Joachim Drevo, war so begeistert davon, dass er es persönlich (wenn auch nur in der Klavierfassung) mehrere Male zur Aufführung brachte.

Das neue Album von Emmanuel Tjeknavorian "Tjeknavorian & Sibelius: Violin Concertos" ist ab dem 21.02.2020 verfügbar. Bis dahin kann man sich mit den beiden Singles "Tjeknavorian: Violin Concerto" und "Sibelius: Violin Concerto" , welche ab sofort als Download und im Stream verfügbar sind, schon einen Vorgeschmack auf das Album holen.