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Die Liste der Ensembles, in denen er spielt, liest sich wie das Who is who der Alten-Musik-Szene: Les Musicien du Louvre, Le Concert des Nations, La Scintilla, Ensemble Zefiro, Ensemble Elyma und Musica ad Rhenum. Dennoch scheinen diese zahlreichen Verpflichtungen Francesco Corti nicht zu reichen, denn der junge Italiener gibt weltweit Solokonzerte, wann immer es seine Zeit zuläßt. Dabei spielt er besonders gern aus der französischen Cembaloliteratur und vor allem – Bach!

Jetzt hat er den vielleicht wichtigsten Cembalo-Zyklus überhaupt eingespielt: Bachs sechs Solo-Partiten. Als Vertreter einer jüngeren Generation Historischer Aufführungspraxis hat er sein Handwerk von der Pike auf gelernt – im Studium unter anderen bei Bob van Asperen, bis hin zu Meisterklassen bei Leonhardt oder Rousset. Dabei hat er sich immer den unverstellten, unakademischen Zugang bewahrt und spielt Bach, ohne irgendjemandem nacheifern zu wollen, aber auch ohne einen verkrampften Drang zu Originalität.

Francesco Cortis Interpretation dürfte daher bei vielen Hörern zu etlichen wirklich überzeugenden Überraschungsmomenten führen.